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Die Qualifikation

Qualifikation Fußball-Europameisterschaft 2008

Für die Teilnahme an der Euro 2008 haben alle 52 zum Zeitpunkt des Meldeschlusses bestehenden UEFA-Mitgliedsverbände gemeldet. Zum ersten Mal nimmt Kasachstan, das 2002 vom asiatischen Kontinentalverband AFC zur UEFA gewechselt ist, an der EM-Qualifikation teil. Serbien tritt die Nachfolge des zum Zeitpunkt der aufgelösten Staatenbundes Serbien und Montenegro an. Da Montenegro erst am 26. Januar 2007 als vollwertiges Mitglied der UEFA aufgenommen wurde, nimmt der Balkanstaat nicht an der Qualifikation zur Euro 2008 teil.
Nach dem offiziellen Reglement der UEFA ist die Europameisterschaft in Qualifikation und Endrunde gegliedert. Für die EM-Endrunde können sich, neben den beiden automatisch zur Teilnahme berechtigten Gastgebern Österreich und Schweiz, vierzehn weitere Mannschaften qualifizieren.
Das Austragungsformat der Qualifikation für die Endrunde in Österreich und der Schweiz wurde durch das Exekutivkomitee der UEFA am 21. April 2005 auf der Tagung im estnischen Tallinn festgelegt. Die Auslosung der Qualifikationsgruppen fand am 27. Januar 2006 im Raffles Le Montreux Palace im Schweizer Montreux statt.
Die insgesamt 50 um die restlichen vierzehn Endrundenplätze konkurrierenden Mannschaften wurden einer Achtergruppe und sechs Siebenergruppen zugelost. In den einzelnen Gruppen, in denen jede Mannschaft in Hin- und Rückspielen gegen jede andere Mannschaft antritt, qualifizieren sich der Erst- und Zweitplatzierte direkt für die Europameisterschaft 2008. Im Gegensatz zu früheren Qualifikationsrunden gibt es keine Relegationsspiele der Gruppenzweiten.
Die Qualifikationsspiele finden zwischen 16. August 2006 und 21. November 2007 statt.

Abbildung: Die Euro 2008 -